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Mit
meinen Hohlkörpern beschäftige ich mich mit dem
Spannungsfeld von achsialer Geometrie und den natürlichen
Verformungen des Holzes. Eine Entwicklung wird eingeleitet.
Stämme, Astgabeln, gespaltene Kloben werden rotierend
zu Objekten geformt und öffnen ihr inneres Bild dem Betrachter.
Die hervorgetretenen Farben, Formen und Strukturen zeigen
Holz in einer Vielfalt und Variantenbreite, die den Betrachter
überraschen und ihm neue Einsichten eröffnen. Gerade
die „Fehlstellen“ schaffen Unikate im besten Sinne
einer Gestaltung.
Meine konkrete Auseinandersetzung mit Formen
begann Mitte der 90er Jahre. Mit dem Material - Holz bin ich
schon länger beschäftigt. Formen zu erkennen und
herauszuschälen wurde zum Anliegen. Die Geometrie der
äußeren Form wird von den innen liegenden Strukturen
bestimmt. Oder sind dabei Brüche möglich?
Ist die Betrachtung eines Holzobjektes mit seiner
natürlichen Form, Farbe und seinen „Fehlern“
eine Erinnerung an die Zeit, als der Mensch noch in den Wäldern
lebte?
Biologischer Wert „Kunst“ gibt es das?
Auf solche und andere Fragen versuche ich Antworten
zu finden.
Holz ist nicht nur in seiner Vielfalt und seinem
Variantenreichtum unerschöpflich.
Elementar braucht es in der Natur zum Nachwachsen Licht, Luft
und Wasser.
Aber genug der Erklärungen! Nehmen Sie
Ihre eigenen Eindrücke und Emotionen als das Maß
der Dinge. Sie werden meine Aussage mit meinen Objekten auch
ohne weitere Worte verstehen.
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